Mut als Wegweiser - mit Tom Ambros
Shownotes
In dieser Folge von "Feel It Max" hat Max Tom Ambros zu Gast, der über seine Hauptbegeisterung, den Mut, spricht. Tom erzählt unter anderem von seiner Entscheidung, seinen sicheren Job in der Immobilienbranche aufzugeben, um nach München zu ziehen und ein neues Studium zu beginnen, bis hin zu seinem neuen Start in die Selbstständigkeit Er teilt Geschichten von mutigen Menschen, die ihn inspiriert haben, und diskutiert mit Max, wie solche Entscheidungen Orientierung und Inspiration bieten können. Erleben Sie, wie persönliche Wendepunkte und der Mut, authentisch zu leben, zu einem erfüllteren Leben führen. Und warum Kippmomente das Zünglein an der Waage sind…
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich Willkommen bei der neuen Folge Feel It Max.
00:00:03: Wir haben wieder einen wunderbaren Gaster, den Tom.
00:00:06: Tom erstmal wie geht's dir?
00:00:08: Servus erst mal vielen Dank für die Einladung, freut mich sehr dass das jetzt geklappt hat und mir geht es sehr gut!
00:00:12: Wir haben es ja eben schon davon gehabt, die Stimme ist leicht rau heute nach dem Bayern-Spiel gestern Abend aber ansonsten gehts mir sehr, sehr gut.
00:00:19: Freut mich schonmal gleich.
00:00:20: Wie
00:00:20: geht´s
00:00:21: dir?!
00:00:21: Mir
00:00:21: geht es auch gut, die stimme ist auch ein wenig ramponiert
00:00:24: glaube ich,
00:00:25: weil wenn sie sich ein bisschen rauchig anhören... Gleich die erste Frage an dich.
00:00:31: Hast du schon eine Ahnung, auf was du dich hier gerade einlässt?
00:00:35: Nicht so wirklich!
00:00:37: Du hattest ja kurz... Wir hatten hin- und hergeschrieben, dann hab ich auch gefragt, was geht's eigentlich so?
00:00:41: Was ist das Thema?
00:00:42: Und ganz witzig, als ich hergefahren bin vorhin hat meine Mama mich auch noch so gefragt um was geht es heute eigentlich da wo du hingehst?
00:00:47: und ich so keine Ahnung eigentlich.
00:00:49: Ich hatte für jeden Fall irgendwas von Begeisterung erzählt.
00:00:52: Es ist für mich auch wenn du fragst auf was ich mich heute einlasse, ich lasse mich das erste Mal auch sowas ein.
00:00:57: tatsächlich meine allererste Podcast-Einladung, die ich wahrnehme.
00:01:00: Also immer schön!
00:01:01: Ich gebe dir ein kurzes Intro was sich so bisschen erwarten wird.
00:01:05: Das erste was wunderbar ist... Wir wissen mal hier nicht wo es hingeht weil wir haben hier kein Skript, wir haben keine klassische Fragenstruktur wo wir hin müssen.
00:01:15: Wir werden
00:01:16: nur
00:01:17: am Anfang herausfinden was dich wirklich begeistert auch das Gefühl dahinter wie das für dich ist ein bisschen was zu über dich raus finden oder auch, dass du vielleicht ein Tipp hast wie andere Leute eine Begeisterung finden.
00:01:28: Dass du so einen ganz groben Rahmen hast!
00:01:30: Aber das witzigste und das schönste in diesem Podcast ist dir... Das Ende weiß ich nicht.
00:01:35: Ich weiß auch nicht wo wir gerade gleich hinkommen werden.
00:01:37: Ich weiss nur eins, es ist meine erste Frage die ist nämlich immer die gleiche.
00:01:41: Darf ich diese schon gleich stellen?
00:01:42: Natürlich
00:01:43: Lieber Tom Was begeistert dich am meisten?
00:01:47: Was begeistet mich am
00:01:48: meisten?!
00:01:51: Wirklich eine Sache auf der ich mich festlegen muss?
00:01:53: Du
00:01:54: weißt dir spontan Das erste Stichwort, was mir gerade so im Kopf kam war Mut.
00:01:59: Und zwar mutige Menschen also Menschen die den Mut haben vor allem ihren eigenen Weg zu gehen und dafür auch manchmal Gegenwind Kritik oder whatever in Kauf nehmen diesen diesen Mut einfach zu haben.
00:02:18: und ich glaube dann da gehen wir dann auch schon irgendwo ein bisschen in Richtung Begeisterung weil ich glaube es braucht einen Weg der Begeisterung und überhaupt den Mut zu haben, diesen Weg in eigenen Weg zu finden.
00:02:30: Das ist eine Sache von vielen die mich definitiv begeistert hat und mich auch irgendwo in meinen zwanzig an geprägt hat.
00:02:39: Siehst du dich da selber drin oder siehst du es in anderen Personen?
00:02:42: Schon auch selber?
00:02:43: also es ist einerseits das Mut einer meiner drei wichtigsten Werte weil ich's glaube einerseits so geil finde und weil mich auch mutige Menschen begeistern würde auch von mir selbst behaupten, dass ich ein mutiger Mensch bin.
00:02:58: Und ich sehe mich definitiv in diesem Rahmen, sag' ich mal... ...dass ich irgendwann angefangen habe aller spätestens mit Mitte zwanzig meinen eigenen Weg ganz losgelöst von Erwartungen der Eltern, der Gesellschaft oder whatever den angefangen hab zu herauszufinden und dann auch irgendwann mutig zu gehen.
00:03:19: Du weißt was ich ganz spannend finde?
00:03:21: Das ist das erste Mal, dass sich eine Antwort bekommt die ganz anders.
00:03:24: Das ist wie sonst allen anderen, weil sonst geht's ja mal darum.
00:03:27: Das mach ich gern, das mach' ich gern... Bei dir ist die Antwort eher ein Wert!
00:03:32: Das ist ja nicht was du tust und es eigentlich für etwas steht.
00:03:36: Kannst du mir so ein paar Beispiele geben?
00:03:37: Was du bemeinst mit mutigen Menschen oder den Mut, den du selber prägst.
00:03:40: Aber was bedeutet das für dich dass ich das jetzt verstehe?
00:03:43: MUT geistert dich am ersten oder mutige menschen.
00:03:49: Es fängt für mich so, ich hab mir irgendwie, warum auch immer.
00:03:52: Ich bin vermutlich einfach recht früh nach dem Abi diese Fragen gestellt.
00:03:58: So wer bin ich?
00:04:00: Was will ich eigentlich vom Leben was nicht?
00:04:03: und bin da auch irgendwo so direkt in dieses Fahrwasser gekommen dass das mich interessiert herauszufinden was ist denn eigentlich mein Weg.
00:04:12: Und dann war irgendwie so klar, du hast Abitur.
00:04:14: So wie auch alle meine Freunde um mich herum und mein ganzes Abi-Jahrgang.
00:04:19: Ich würde jetzt mal einfach sagen, neunzig Prozent mindestens sind irgendwie zum Studium gegangen weil das macht man ebenso.
00:04:27: Das ist dieser vorgegebene Weg in der Gesellschaft dieses klare Bild Wenn du z.B.
00:04:32: Abi hast studieren gehen vielleicht dann noch ein Master dran hängen, dann irgendwann erst einen guten Job.
00:04:37: Job aufsteigen, Job aufstein, Job Aufsteigen.
00:04:39: Partnerschaft, heiraten Haus und Kinder usw.. Und ich will diesen Weg gar nicht heute irgendwie schlecht reden oder nicht?
00:04:46: wenn das dein Ding ist... Wenn du darin aufgehst, wenn es das ist was dich erfüllt und glücklich macht, dann go for it!
00:04:52: Aber ich glaube dass ganz viele Menschen dieser Weg den die Gesellschaft irgendwo als perfekt ansieht, dass denen eben ganz vielen nicht glücklich machen.
00:05:01: So und so habe ich direkt mal nach dem Abi Mit diesem ersten Ding Studium aufgebrochen.
00:05:06: Ich habe nicht direkt ein Studium gemacht, sondern ich hab eine Ausbildung gemacht.
00:05:09: Weil ich auch irgendwo das Gefühl hatte, ich will eigentlich eher was Praktisches
00:05:12: machen.".
00:05:13: Dann irgendwann später – wir haben ja vorhin schon darüber geredet, wir haben mir an der gleichen Hochschule studiert – dann habe ich irgendwann das Studium nachgeholt.
00:05:19: aber nichtsdestotrotz hat mich immer so in meinen zwanzigern immer wieder hinterfragt ist es gerade irgendwie hier dieser Weg?
00:05:25: den ich irgendwie wegen gesellschaftlichen Normen oder weil meine Eltern oder wer auch immer das so will, gehe?
00:05:31: Oder gehe ich das wirklich gerade, weil ich das bin und ich das will.
00:05:35: Und da war ich glaube ich immer recht mutig.
00:05:38: um mal ein Beispiel zu nennen Ich saß dann mit Mitte zwanzig in Stuttgart hab da eine mobilien Branche gearbeitet.
00:05:43: Weil ich in dem Bereich als Immobilienkaufmann noch einmal eine Ausbildung gemacht habe Saß da mein Büro, ich weiß noch ein schickes Büro Ganz gutes Geld verdienen, guck aus diesen Glasfenster mit fünfundzwanzig und denkt mir so Das ist eigentlich nicht das, was du die nächsten fünf, zehn, zwanzig Jahre machen willst.
00:06:00: Weil es sich eben dann irgendwann nicht mehr nach meinem Weg angefühlt hat, muss man auch dazu sagen, es lag jetzt mir nicht so.
00:06:07: Die mobilen Branche ist teilweise eine sehr recht oberflächliche Branche und da war mit Mittezwanzig das erste Mal das Gefühl in mir, dass ich gesagt habe, ich will nicht nur sinnlos die Karriereleiter raufkleitern sondern ich will irgendwas mit Impact- und Sinnmachen.
00:06:22: Ja, ich will irgendwie das später mal... Ich habe mir immer so ein Bild an vorgestellt auf meiner Beerdigung.
00:06:27: Was will ich eigentlich?
00:06:28: Was dann da vielleicht einen Mensch über mich sagt oder Menschen über mich sagen?
00:06:32: Und da will ich nicht sagen dass sie irgendwie sagen, er hat irgendwie sein Großteil seiner Lebenszeiten nur mit Arbeit verbracht die ihn noch nicht mal irgendwie glücklich gebracht hat und die keinen Impact auf andere Menschen hatte.
00:06:43: So hab' ich damals meinen Job in dem mobilen Branche gekündigt, hab diesen sicheren Weg quasi hinter mir gelassen und hab' mich auf eine neue Reise begeben.
00:06:51: Ich bin nach München gezogen, habe ein Studium angefangen und wollte herausfinden was ist es denn eigentlich?
00:06:55: Was mein Leben sinnhaft machen könnte.
00:06:57: Was mich begeistern könnte.
00:06:59: Wo ich auch Impact auf andere Menschen haben könnte.
00:07:02: Zwar lange geredet aber das glaube ich war einen sehr mutiger Schritt in meinem Leben mit Mitte zwanzig nochmal alles irgendwo hinter mir zu lassen
00:07:09: und
00:07:10: meinem Leben im bewussten Richtungswechsel zu geben was bis dato war mich in neues Fahrwasser zu begeben um ja wieder herauszufinden Was soll denn mein Weg sein?
00:07:46: Mich begeistern die Menschen, die auch mutig sind.
00:07:48: Und dann geht's eh um die Geschichte.
00:07:51: Was ist es bei dir?
00:07:53: Ich glaube beides also in Bezug auf andere Menschen und das war ja meine Ursprungsantwort auf deine Frage dass mich mutige Menschen begeistert.
00:08:02: wie du gerade nochmal richtig gesagt hast Es ist natürlich die Geschichte die dann irgendwann erzählt wird aber die startet ja in irgendeiner Gegenwart mit diesem mutigen Schritt.
00:08:13: Und daraus resultieren dann natürlich entstehen diese Geschichten, wie ich jetzt auch eine gerade kurze bei mich erzählt habe.
00:08:19: Ja aber klar im Endeffekt und ich glaube auch dass Geschichten ein ganz ganz großer... Wenn wir von Begeisterung reden wenn wir von den eigenen Wegreden gehen reden wir ja auch irgendwo von Orientierung finden.
00:08:35: Und ich glaube das Geschichten einen großen Punkt sind für junge Menschen um Orientierung zu finden.
00:08:42: Und deswegen finde ich diese Geschichten von mutigen Menschen so geil, und deswegen begeistern die mich so.
00:08:48: Das heißt es ist bei den Geschichten, die du hörst aber auch Geschichten die du selbst für dich hast?
00:08:52: Naja.
00:08:53: Und das hättest ein bisschen so zwei verschiedene Paar Schuhe auch so ein bisschen weil du selbst drin steckst wo du hörste.
00:08:58: Deswegen jetzt gleich die Frage Achtung!
00:09:01: Jetzt möchte ich nachempfinden jeder hat so ein gewisses Gefühl vom Mut natürlich was bedeutet's für Dich?
00:09:08: Weil Mut ist ja nicht immer das Gleiche, wo du riehst, dass er gerade von Mut dein eigen Weg zu gehen oder dass jemand anderen deinen Weg geht.
00:09:15: Das heißt wie fühlt es sich für dich an?
00:09:17: Wenn du es merkst, du bist grad richtig mutig oder aber auch ... Du hörst die Geschichten von mutigen Menschen, die dich begeistern.
00:09:24: Wie geht's dir damit?
00:09:25: also was... Was mir merkt so viel spürst du das?
00:09:29: Es ist ne geile Frage.
00:09:30: Ich hab schon noch gar nicht darüber nachgedacht, aber der erste Impuls der mir jetzt kam ist, es hat irgendwo glaube ich für mich zumindest immer mit einem gewissen Risiko zu tun und auch mit einer gewissen Angst.
00:09:42: Weil Mut ist für mich, wenn wir von dieser schönen berühmten Komfortzone sprechen findet Mut für mich nicht in dieser Komfort Zone sondern Out of Comfort Zone statt.
00:09:51: gibt der glaubst du so ein Schaubild auch mit Komfort-Zonen, Angstzone, Lernzone usw.
00:09:56: Und da muss ich aus meinem Verständnis von Mut rein in diese Angstzone die Zone der Zweifel in diesen Risikozonen überhaupt mutig sein zu können.
00:10:06: Es kann jetzt mutig sein, immer wenn irgendwie du proaktiv meiner Meinung nach in deinem Leben was ändert.
00:10:14: Was auch neu für dich ist und dann kommt irgendwo automatisch diese Angst mit einem her.
00:10:19: Und dieses Out of Comfort Song gehen und vielleicht auch einfach so Dinge wo dir Menschen widersprechen oder wo vielleicht Menschen die du auch gerne hast das anders sehen.
00:10:28: und du machst es trotzdem weil du innerlich fühlst Ja, okay.
00:10:32: Ihr sagt vielleicht das ist irgendwie schlecht oder nicht der richtige Weg aber ich fühle halt für mich dass ich es ausprobieren will oder dass es schon der richtige weg ist weil es für mich gut anfühlt.
00:10:41: also wenn du gegen irgendwelche gegen... Ich würde so beschreiben Wenn du gegen welche Widerstände angehst ankämpfst dann ist es für dich mutig und dieser Widerstand kann können Wörter Meinungen anderer Menschen sein.
00:10:53: Dieser Wider Stand kann auch die eigene innere Angst sein.
00:10:56: Du gegen wie gegen irgendwellchen Wiedrigkeiten wiederständigehst Dann ist Es Für Mich Mutig.
00:11:01: So.
00:11:01: und jetzt hast du mir erklärt, was für dich mutig ist.
00:11:04: Und jetzt sage ich nochmal die Frage, was ich eigentlich noch rausfühle.
00:11:07: Wie geht es dir dabei?
00:11:09: Wenn du mutig bist!
00:11:09: Also wie spürst Du das innerlich?
00:11:11: Weil das ja der Weg, wie du mutigt bist oder wie du zum Mut kommst, das ist ja der Schritt.
00:11:16: Aber du hast immer gesagt dann fühl ich Angst, dann fühle ich Risiko, dann muss ich risiko gehen.
00:11:20: Das ist was ich wissen will.
00:11:21: Ich fühlt Dich dass für dich an.
00:11:23: Oder auch dann... Ja, Angst ist erst eine.
00:11:26: Aber dann kommt es für mich andersrum.
00:11:28: Ich kenne so Komfort, Wachstum und Panikzone aber das ist ja eigentlich nicht genau dasselbe.
00:11:33: Aber wie ist es wenn du in diese Wachsung und die Panik-Zone reinkommst?
00:11:36: Sie fühlt sich an oder auch wenn du es dann geschafft hast?
00:11:38: Das sind ja die Sachen wo du diese Begeisterung aktiv in deinem Körper spürst!
00:11:42: Wie ist es für dich?
00:11:44: Gut dass du noch mal drauf so tieftief als reingehst weil ich bin ein bisschen ausgewichen das stimmt da.
00:11:49: Lebendig und frei Das ist so ein Gefühl, aber kombiniert mit eben wie ich es schon paar mal gesagt habe, mit einer Angst.
00:11:56: Also das ist das Gefühl was ich hab wenn nicht mutig bin und wenn ich mutige Geschichten von Menschen höre auch irgendwo Begeisterung weil ich glaube... Ich frage euch nochmal selber gestellt erst vor kurzem wieder wann fühlst du dich eigentlich lebendig?
00:12:09: Ja!
00:12:09: Es ist auch eine interessante Frage.
00:12:10: irgendwie Ich fühle mich lebendig, wenn ich das Gefühl habe... ...ich bin grade Mutik oder ich fühl mich auch irgendwo weiß nicht ob ich mich in dem Moment... ...wenn ich mutige Geschichten von anderen Hörnlebendik fühle.
00:12:21: Aber ich fühle ein Gefühl von Lebendigkeit weil... Ja, ich kann es gar nicht verschreiben aber...
00:12:27: Das ist gar nicht so simpel, gell?
00:12:29: Was ist Lebendlichkeit?
00:12:30: Achtung!
00:12:31: Ich gebe dir erst mal nur ein Beispiel, weißt du?
00:12:33: Ich weiß es gefießbar, die ziemlich tief reingehen möchte.
00:12:37: Für mich ist es so, also wenn... Sie sagen jetzt mal Basketball und ich hab das jetzt coachen Hast du diese Gribbeln irgendwo vor dem Spiel im Bauch?
00:12:44: Das ist eine Aufregung.
00:12:46: Wenn was Gutes kommt, hast du dieses Yes!
00:12:48: Dann kommt das von innen raus und die Kompetentenergie kommt so raus.
00:12:52: oder auch wenn du was machst, wo du jetzt gerade, wo ich freue, dann merkst du vielleicht bei mir, dass manche mal die Mundmickel einfach hochgehen und dass ich ein bisschen Feuer in mir spüre also mehr Energie, die hochkommt, spüle.
00:13:03: Deswegen ist die Frage... Was ist denn für dich lebendig, was für dich mutig?
00:13:07: Wie ist dieses Gefühl.
00:13:08: Wie kann man das jetzt nachempfinden, dass du es mir so erklärst, dass ich in deinen Gefühlsverstand eigentlich reingehen kann?
00:13:14: Ja... Mir ist gerade noch während du angefangen hast zu reden und auch deine Parallel zum Basketball gezogen hat, kam mir meine Parallele.
00:13:24: Ich gebe ja viel so Workshops an Hochschulen vor allem auch An der Hochschule, an der wir studiert haben.
00:13:32: Also achtzehn bis vormundzwanzigjährige Menschen sage ich jetzt mal die irgendwo auch Ihrem Weg nach Sinn, nach Erfolg.
00:13:38: Nach Glück zu frühen und einfach streben.
00:13:41: Und da gebe ich viel so Coaching-Workshops in so... Ich nenn es jetzt einfach mal eine Persönlichkeitsentwicklung das ganze Feld.
00:13:48: Da fühle ich mich zum Beispiel auch sehr lebendig wenn du stest als Basketballcoach irgendwo vor Menschen Coach die macht Ansprachen, whatever.
00:13:55: Stehst am Seitenrand und mein Seitenrand ist so ein bisschen das wenn ich vor zwanzig dreißig um Menschen in meinen Workshop stehe vorne mit denen gemeinsam diesen Workshop mache und da fühle ich mich zum Beispiel auch sehr lebendig.
00:14:07: lebendig im Sinne von auch so Sachen wie du meintest, dann kribbelt's.
00:14:11: Dann merk ich irgendwie Energie was sich auch sehr merke.
00:14:14: auf einmal kommt ein unheimlicher Fokus eine unheimliche Konzentration.
00:14:19: also ich habe so oft das Gefühl ich glaube es kennen wir alle dass ich so auf autopilot durch den tag gehe und da hab' ich das gar nicht.
00:14:26: da habe ich das volle gefühl von von von fokuss von.
00:14:29: ich bin gerade richtig in der situation.
00:14:32: im moment Erlebe ich immer wieder unheimlich mutige Momente von jungen Menschen, von Studierenden.
00:14:40: Ich weiß noch, letzten Semester hat sich dann da wie ich so einen Workshop gegeben.
00:14:43: meinstet und machen Booster hieß der.
00:14:45: Da ging es viel darum, wie komme ich überhaupt in die Umsetzung?
00:14:47: Ja!
00:14:47: Wir haben vorhin auch schon bevor's losging drüber geredet, hey im Wissenszeitalter in dem wir leben, du kannst jeden Scheiß ins LGBT eingeben.
00:14:56: Aber wie komm' ich...wir haben ganz, ganz viele, glaubt wissen das Weltmeister daraus aber viele Umsetzungsamateure.
00:15:01: Wie komme ich überhaupt ins Umsetzen?
00:15:02: Darum ging es.
00:15:03: Und hat einer, ganz fand ich krass, ich glaube, neunzehn war der Gradmann und hat dann sich gemeldet und gesagt hey... Ich weiß irgendwie vieles wie ich das jetzt machen soll
00:15:13: usw.,
00:15:14: was ich dafür tun möchte aber ich komm einfach irgendwie nicht in die Umsetzung weil ich auch irgendwo nicht wirklich an mich selbst glaube.
00:15:21: Das hat ja vor knapp vierzig Leuten in diesem Raum gesagt mit neunzen.
00:15:24: Da hab' ich Gänsehaut bekommen!
00:15:27: Weil es war auch wieder so ein Moment der Lebendigkeit und des Mutes.
00:15:31: Das hat mich begeistert, dass er an diesem Moment diesen Mut hatte das vor vierzig gleichaltrigen Leuten zu sagen.
00:15:37: Erstsemesterstudent weil ich habe es richtig gemerkt danach der Raum hat sich geöffnet mehr Menschen haben sich gemeldet was gesagt wie sie ihnen auch ergeht und das sind für mich Momente des Mutes der Lebendigkeit ist wo ich fokussiert bin volle Moment leben kann im Gänsehautkrieg irgendwo auch irgendwo auch zum Gefühl von Ja, dafür machst du das alles.
00:16:02: Und ja ich gehe manchmal nach diesen Workshops so richtig beseelt raus irgendwo weil da was viel energetisch, dass es dann auch in den Räumen mit diesem Raum manchmal passiert.
00:16:13: Das glaube ich sofort!
00:16:15: Ich glaube ein super Geschichte jetzt für jemanden der mutig ist wo du gerade dabei bist.
00:16:20: Jetzt nochmal kurz zurück zu deiner Geschichte.
00:16:23: Weil ich finde das nämlich auch extrem mutig von außen.
00:16:25: also du sagst mir erstmal ich mache meine Ausbildung Wofür die auch schon sagen, du studierst wahrscheinlich nicht.
00:16:30: So gefühlt?
00:16:31: Es gibt ja dann bestimmt auch.
00:16:32: Aber mach deine Ausbildung sagst aber es ist nichts für mich.
00:16:35: Gehst dann aber und studierest wieder und machst jetzt wieder was anderes für dich.
00:16:40: Da will ich mich so die Gefühlswelten auch nochmal drehen weil für mich das auch extrem mutig.
00:16:44: Weil du stehst auf der einen Seite extrem für dich Du siehst auf den anderen Seite aber auch... Ich habe einen Weg eingeschlagen, den ich vielleicht gar nicht möchte oder gar nichts zu mir passt.
00:16:53: Änderst den, obwohl ja eigentlich die Bedingungen für jeden von außen wunderbar sind.
00:16:59: Aber du sagst nein!
00:17:00: Ich will was anderes und für mich ist es auch extrem mutig.
00:17:03: aber wie fühlt sich das bei dir an?
00:17:05: Also diese ganzen Entscheidungen dieses... Aus dem Fester gucken, was du mir vorgesagt hast und so.
00:17:09: Will ich nicht.
00:17:10: Du bist anders.
00:17:13: Ja, das hatte schon ... Wenn es bestimmt ein, zwei, drei Mal in meinem Leben und da staut sich, merkt das so richtig.
00:17:19: Da staut sie über Monate in mir etwas auf?
00:17:22: Ja!
00:17:22: Das ist dann auch so schön wie du eben beschrieben hast, im Magenregion.
00:17:26: Und so gefühlt stauts ich das immer mehr an mir auf.
00:17:29: Dann gibt's Tage wieder im Alltag, gerade als ich dann natürlich ins Büro gegangen bin zu der Zeit noch an der Immobilienbranche.
00:17:35: Wo man das wieder vergisst aber irgendwann... Kommst du abends wieder heim und dann denkst du wieder drüber nach.
00:17:41: Also über dieses, ist es das Grad wirklich?
00:17:43: Ist es das mein Weg?
00:17:44: Und irgendwie habe ich das seit über Monate gefühlt... ...dass ich irgendwie was anderes will.
00:17:49: Ich wusste zwar nicht was aber ich wusste, ich will etwas ändern!
00:17:52: Dann hab' ich's eben gemacht und...
00:17:55: Wie war das also?
00:17:55: das Gefühl, dass Du gemerkt hast?
00:17:57: Das IST nicht meins!
00:17:58: Wie spürt man
00:17:58: das?!
00:17:59: Ja, das war wie so ein innerer Widerstand Ein innerer Widerstand plus, woran ich es ganz stark gemerkt habe war.
00:18:06: Es gab Zeiten in diesem letzten Jahr an der mobilen Branche wo ich Sonntags, ich glaube das können viele draußen nachempfinden, wo ich sonntags schlechtes Bauchgefühl hatte weil ich wusste hey morgen geht die Arbeitswoche wieder los und hättest du mir da am Montags irgendwie gefühlt so einen roten Knopf gegeben wo ich hätte drauf drücken können?
00:18:26: Und dann wäre direkt Freitag gewesen dann hätte ich diesen Knopf fast jede Woche gedrückt damals.
00:18:32: Und da hab ich irgendwann drüber nachgedacht und dachte mir so, krass.
00:18:34: Wenn du so denkst, dann schmeißt du ja eigentlich das Wichtigste was wir haben in der Lebenszeit hättest du einfach weggeschmissen nur damit eine Woche rum ist und wieder Freitag ist.
00:18:44: also Ich habe auf deine Frage zurückzukommen viel von Wochenende zu Wochenende gedacht und von Urlaub zu Urlaub.
00:18:52: Und ich hab mich dann irgendwann mal geschworen.
00:18:53: So möchte ich nicht durchs Arbeitsleben aber auch generell nicht durch mein Leben gehen dass ich einen Beruf mache wo ich nur von Wochenende, von Freitag zu Freitage denke und von Urlaub zur Urlaub.
00:19:04: Das waren zwei wirklich konkrete Sachen, woran ich es gemerkt habe – das ist es entscheidend nicht!
00:19:09: Ich muss was ändern.
00:19:10: Und ich sage immer so schön, ich glaube, ich hab' das sogar als WhatsApp-Status «Change it, love it or leave it».
00:19:19: Aber sich nur zu beschweren und in der Situation zu bleiben und nicht zu ändern, ist keine Option für mich.
00:19:25: Das heißt, du warst ja mutig.
00:19:28: Ja?
00:19:28: Ich hoffe
00:19:28: ja.
00:19:28: Für dich ist es sehr mutig!
00:19:30: Ich glaube wenn das machen nicht so viele, glaube ich.
00:19:32: Du hast mir jetzt in Zukunft schon beschrieben... Nein, das ist es nicht für mich.
00:19:36: Und wie kam das jetzt dieser Reflex?
00:19:38: Weil das eine ist zu wissen, dass es nichts für mich ist.
00:19:41: Das andere was ganz anderes dann auch wirklich dann ist wo du sagst nie umsetzen zu kommen.
00:19:45: Ich mache etwas anderes.
00:19:45: Wie ging's dir dabei?
00:19:46: also?
00:19:47: wie war das für dich so diese Gefühlsweile die du durchgangen bist?
00:19:50: weil du hast eigentlich gännt du bist ja das Paradebeispiel für das was sich begeistert mutige Menschen.
00:19:55: Ich hoffe, ich versuche das natürlich selber auch immer wieder.
00:19:58: Dass sich der Mut durch mein Leben zieht und ich dasselbe irgendwo vorleben kann für mich selbst aber auch für andere.
00:20:05: Ja es war dann im Endeffekt bei mir.
00:20:08: Das ist wie du sagst so okay.
00:20:09: dann stellst du erstmal fest ok das aktuelle ist nicht Und wie ich eben gesagt du willst was ändern.
00:20:13: Aber dann ist ja die frage Was?
00:20:16: Und wie?
00:20:16: So ich hätte jetzt nicht einfach nur wäre dumm gewesen einfach zu kündigen und dann irgendwie zwei Monate später dazusitzen und jetzt chill ich halt mal daheim.
00:20:26: Und
00:20:26: was weiß ich, wenn man sagt,
00:20:27: Bürgergeld oder was auch immer so ist keine Option.
00:20:30: Dann habe ich... hat sich erstmal... Ja es hat sich glaube auch das können einige nachvollziehen du bestimmt auch.
00:20:37: Es hat sich erst einmal nicht gut angefühlt weil sich selber das einzugestehen dass ich dann einen Weg eingeschlagen hab der auch nicht wirklich selbstbestimmt war.
00:20:45: Kann ich vielleicht nochmal ein paar Jahre zurückspringen?
00:20:47: Ich bin eigentlich in die mobilen Branche gekommen Weil ich mit Siegmal planlos und orientierungslos nach dem Abi war.
00:20:55: Also, brutal!
00:20:57: Und ich bin erst mal nah am Abi auch ein paar Monate ins Ausland.
00:21:01: Meine Eltern sind getrennt und meine Mutter hat damals einen neuen Mann kennengelernt.
00:21:05: Die sind jetzt heute schon seit sieben, acht Jahren Feierabend.
00:21:06: Ich habe ein super Verhältnis zu meinem Stiefvater.
00:21:09: Der hat in der Mobilienbranche gearbeitet.
00:21:12: Und meinte dann so, weil ich auch nicht wusste was hier mit meinem Leben nach der Reise und nach dem Abi anstellen soll.
00:21:16: Hey mach doch eine Ausbildung bei uns im Unternehmen in der mobilen Branche.
00:21:19: Und ich hab mich schon immer ganz gerne gut und schick angezogen, dachte mir nur so geil im mobilen Branche machst du mal.
00:21:25: So bin ich da reingerutscht, also total fremdbestimmt... ...und dann kam nach zweieinhalb Jahren Ausbildung, zweieinander Vollzeitarbeit, also nach fünf Jahren die Erkenntnis, die ich jetzt eben geschildert habe das ist es nicht.
00:21:35: Dann hab' ich mich wie ich eben gesagt hab', es fühlt sich erstmal nicht gut an, dass sich einen zugestehen.
00:21:41: Geiler fühlt's sich halt an, du hast irgendwie die ganze Zeit das Gefühl, ich bin da voll!
00:21:44: auf meinem richtigen Weg und das macht mir alles Spaß.
00:21:47: Aber Sonntag sich einzugestehen, ich gehe ja nicht morgen gar nicht so gerne dahin und lebe nur von Freitag zu Freitage war nicht so geil.
00:21:53: Ich war auch eine Zeit lang viel Verdrängung dabei.
00:21:56: Viel auch in der Zeit am Wochenende immer feiern gewesen mit Jungs und so weil viel verdrängt dann am Wochenend ne schön ein Getrunken und die Schmerzen der Woche vergessen.
00:22:06: also so schlimm war sie zum Endeffekt auch nicht.
00:22:09: aber es war schon so dass ich da eben das Gefühl hatte Das ist es nicht!
00:22:12: Und dann habe Kleinen Loch rauskam und mir die Frage stellte, was machst du jetzt?
00:22:19: Und ich weiß nur, ich hatte zwei Optionen für mich im Kopf.
00:22:22: Ich hatte ein bisschen Geld in den paar Jahren zur Seite gelegt und die Option eins war Reisen nochmal.
00:22:30: Für mich ging es viel darum diesen nächsten Schritt, den ich nach Kündigungen des eigenen sicheren Jobs und dann raus aus dieser Branche machen wollte der sollte mir Orientierung geben, der nächste Schritt.
00:22:41: Und dann habe ich irgendwie ans Reisen gedacht, weil ich an die Zeit gedacht hab nach dem Abi halt sich eben gemeint wo ich nach Australien und Asien ein bisschen gereist bin.
00:22:49: Da wusste ich das Reisen so... Reisen ist also wirklich Reisen.
00:22:52: Ich rede nicht von Urlaub machen.
00:22:54: Das Reisen kann ein Persönlichkeitsentwicklungsbooster sein und dir auch irgendwo irgendwie neu ins Freiraum im Kopf geben.
00:23:00: Also Reisen Weltreise war die eine Option und ein Studium, dass aber nicht einfach nur ein Studiums ist sondern mir irgendwie einen gewissen Rahmen gibt für die zweite Option.
00:23:10: Und dann bin ich auf die Hochschule, an der wir beide studiert haben, aufmerksam geworden.
00:23:14: Was
00:23:14: mich jetzt noch interessiert ist tatsächlich... ...noch auch David das Gefühl nochmal du hast gemerkt es nicht für mich, du hast gemerkt Ich habe zwei Möglichkeiten Aber ich schämele das nicht so leicht
00:23:24: vor!
00:23:26: Aber nochmal Das ist ja genau dieser Mut.
00:23:28: Wie hat sich's also angefühlt?
00:23:29: Also von dem Ist es nicht zu wie ich mach'.
00:23:31: Jetzt ist was hat es sich in dir bewegt?
00:23:34: Freie wieder!
00:23:36: Also dieser Wechsel dann von auch diese Kündigung zu vollziehen diesen Schritt dann zu gehen in ein neues Leben.
00:23:44: Ich bin dann auch umgezogen, das war wieder dieses Gefühl von Freie und Lebendigkeit.
00:23:48: Freie, Lebendlichkeit, Vorfreude, neue Lebensenergie.
00:23:56: Da hab ich mal probieren deinen Mut so'n bisschen zu beschreiben nachzumfinden, wenn er so gerade einfällt ist.
00:24:07: So
00:24:07: was sich auch so begeistert Was ich jetzt glaube, was ich so mitbekommen habe.
00:24:14: Mut ist für dich etwas, dass du ja wie gesagt wächst, das hast du vorhin in der Phase schon gesagt.
00:24:21: Das ist ja auch wirklich dieses Gummeln und so weiter... Und wenn du es aber geschafft hast, weil das würde mich nochmal interessieren, dieses Gefühl, ich zwitsche das jetzt, kommen wir dann eigentlich durch diese Angst eigentlich, was ja sehr unangenehm ist, in die Freiheit!
00:24:35: Weil der mutige dieser Schritt, diesen Mut hat mir praktisch geholfen, etwas zu ändern damit sich besser fühle.
00:24:42: Und was ich aber spannend finde, ist dass du gar nicht das sagst und es begeistert.
00:24:47: Das fühlt mich so super weil ich dann wieder frei bin, sondern ich habe das Gefühl deine Begeistung, was du mir so gesagt hast, ist der Prozess, ist quasi Samut dieses Kippen.
00:24:57: Dieses von Ich gehe in die Angst, ich habe jetzt gerade etwas hinbekommen, da habe ich ein Ergebnis ja?
00:25:03: Aber ich hab das Gefühl, dass halt dieser Mut, dieses Kippergebnis dass deine Begeisterung ist.
00:25:09: Also von Angst in Freiheit.
00:25:10: und jetzt nur noch bitte ganz kurz, wie ist dieser Kippmoment?
00:25:14: Wie fühlt dich der an?
00:25:14: Weil Freiheit ist das Ergebnis und Angst ist dieses.
00:25:18: Ich will's ändern!
00:25:19: Und wie is' dieser
00:25:20: Mut?!
00:25:20: Wie fühlte ich das so an?
00:25:22: In diesem Moment oder ist es schon frei?
00:25:25: Schwierig ja... aber du hast schon dahingehend gut erkannt und beschrieben.
00:25:30: Das ist bei mir was mich wirklich begeistert dieser Kipmomente.
00:25:34: Wie fühls sich der an?
00:25:36: Das geht schon in dieses freie und lebendige, der Schub neuer Lebensenergie hin.
00:25:45: Aber da will ich auch ehrlich sein... ...das fühlt sich schon auch schwer an!
00:25:50: Weil dieser Kippmoment ist ja irgendwie der vermeintlich erste Schritt.. ..und er es gefühlt immer irgendwie am schwersten.
00:25:59: Und also will ich schon ehrlich sein dass das nicht alles Friede Freude Eierkuchen isst.
00:26:06: Das hört sich schon auch immer wieder in diesen Momenten dann bei mir schwer angefühlt.
00:26:10: Und vor allem kommt, kommt mit Freiheit oder einem vermeintlichen Step in die Freiheit irgendwo sowas bei mir zumindest auch immer eine gewisse Ungewissheit mit ein Herr und Ungewissenheit zumindest bei mir fühlt es sich meistens nie gut an.
00:26:28: Aber trotzdem sind diese Kippmomente für mich irgendwo Lebendigkeit und Freiheit würde das immer vorziehen, vor jeder Ungewissheit oder vor jeder Angst.
00:26:42: Dann lass uns das ganz kurz noch mal runterbrechen!
00:26:44: Dieser Kippmoment ist es schwer hinzu und wird frei.
00:26:48: Das ist ja dieser Kipp-Moment.
00:26:49: Wie fühlt sich der an?
00:26:50: Weil jetzt muss ich ja... Ist es nur einfach frei, so dieses
00:26:53: Buchgeil?!
00:26:54: Oder wie ist
00:26:55: das?
00:26:56: Halt schon auch ne Last ab.
00:26:58: Also fällt eine Last ab aber irgendwo auch im positiven Sinne.
00:27:05: sondern in diesen Momenten auch immer gemerkt, wie ich wieder befreiter durch den Alltag gehe und mit mehr Orientierung auch.
00:27:15: Weil dieser Kippmoment mir auch immer ein Gefühl von Hoffnung und A-Geil.
00:27:20: da ist jetzt wieder was im der
00:27:21: Ferne.
00:27:22: Was war's ich mein?
00:27:24: Als ich diese Phase noch an der Mobilienbranche hatte wo ich nicht zufrieden war... Da hatte ich diesen Moment in der Fernen nicht, wo ich irgendwie drauf hin fiebern konnte.
00:27:32: Mit diesem KippMoment entsteht Ein Bild in der Ferne, einer Vision oder wie man es auch immer will.
00:27:38: Ein Ziel or whatever.
00:27:39: und das ist so unheimlich befriedigend und begeisternd für mich was mir auch diese Freiheit und Lebendigkeit gibt.
00:27:46: Ich bohr da gerade richtig tief nach aber ich find's grad sehr interessant.
00:27:48: Ich hab doch eine spannende Frage.
00:27:53: Du machst sie ja eigentlich dann ist ja deine Hauptbegeisterung dass du dir aktiv das Leben schwer machst?
00:28:01: Ja... Interessant!
00:28:03: Das ist eine sehr interessante oder provokante Frage, habe ich so noch nicht darüber nachgedacht.
00:28:08: Aber mit Sicherheit und wenn ich mir die ganzen Diskussionen, die ich mit meiner Marm zum Beispiel letzten Jahre hatte immer, wenn ich diese vermeintlich mutigen Entscheidungen getroffen habe... Ja, doch es ist so.
00:28:21: Und deswegen habe ich auch keinen... Ich bin vermutlich absolut der falsche Ansprechpartner für Menschen da draußen die einen geradlinigen Weg suchen und jemanden, der irgendwie jetzt sich vor einem Monat dreißig geworden, ich hätte ja schon sonst was für eine Karriere aufbauen können.
00:28:36: und das hab' ich nicht weil ich unkonventionelle Entscheidungen getroffen haben, weil ich muss man auch ganz ehrlich mal sagen Mut ist ne schmale Grenze, die auch mal schnell in Großmutter oder Hochmut übergehen kann.
00:28:47: und ich weiß nicht, ob all meine Entscheidungen auch jetzt gerade dass ich seit zwei Wochen in die Selbstständigkeit gegangen bin.
00:28:54: Ob die alle immer von außen höre ich oft war krass geil mutig eine mutige Entscheidung die du da getroffen hast?
00:28:59: Ich weiß auch nicht muss ich aber ganz ehrlich sagen weiß nicht immer ob das alles immer so mutig war oder ob ich mich dann manchmal auch überschätze Und Dinge schon an den hochmut über gehen.
00:29:08: und deswegen glaube ich schon ja Ich mache mir mit Sicherheit Diese Begeisterung, die ich vermute habe oder diesen Fable fast schon den nicht, den ich vermut habe mache ich mir vielleicht manchmal mein Leben auch selbst schwer.
00:29:25: Aber auch die Erfahrung im Leben gemacht.
00:29:29: Manchmal lohnt sich es auch nicht immer eben den leichten Weg zu gehen weil durch den schweren Weg entsteht oftmals ein geiler Output.
00:29:36: Die Freiheit, das Gefühl von lebendigem Feuerteben.
00:29:38: Zum Beispiel und dass es für mich ein extrem geiler Output im Leben ist.
00:29:41: Das Gefühl von Freien und Lebendigkeit.
00:29:42: Deswegen ich finde es total spannend weil ich kenne das für mir sehr ähnlich.
00:29:45: aber am Ende ist ja auch so der Kick, das ist mal böse gesagt.
00:29:48: Es ist ja ein bisschen der Kick.
00:29:50: Aber ich find's spannend!
00:29:51: Ich finds super spannend.
00:29:52: Erstmal schon mal Danke für diesen Input.
00:29:55: Ja dann kann ich... Das
00:29:56: Wichtigste ist einfach die eigentliche Frage, aber warum gehts ja?
00:29:59: Es begeistert dich oder?
00:30:00: Also es ist ja eigentlich das was hier freudebereit irgendwie.
00:30:02: Total.
00:30:04: Dann ist doch scheißegal, was andere und das der Weg ist.
00:30:07: Und wie der Weg aussehen ist doch komplett wurscht!
00:30:10: Wenn du Lust hast siehst du hier Karten.
00:30:12: Ja?
00:30:12: Hast du ja vorher schon entdeckt?
00:30:14: Yes
00:30:15: Du wirst auf diesen Karten-Musterfragen sehen.
00:30:18: Das heißt wenn ich jetzt eine Karte ziehe, steht da eine Frage, die kann ich dann so füllen, dass sich praktisch eine Frage dann dir stellt.
00:30:27: Danach darfst du es gleich mit mir machen.
00:30:29: Lass zu Beginn.
00:30:30: Ich starte einfach mit der ersten Karte.
00:30:32: Gut.
00:30:33: Du siehst
00:30:33: das, dass du es hier wie es aussieht nur?
00:30:35: Ja perfekt!
00:30:35: Okay.
00:30:37: Was wäre dir unangenehmer?
00:30:40: Oh jojo jetzt wird's schon richtig.
00:30:41: Jetzt wirds
00:30:42: schon mutig.
00:30:43: Es wird schon muttig.
00:30:46: Noch mal deinen Weg jetzt gerade komplett umbauen oder aber du musst deinen Weg immer beibehalten.
00:30:57: Weiteres auf jeden Fall.
00:30:58: Bist ja unangenergenehm.
00:31:01: Ein bisschen mehr Mutig.
00:31:03: Aber nochmal, du würdest jetzt deine Selbstständigkeit sofort beenden?
00:31:08: Ja.
00:31:08: Trotzdem... Also das ist das Erste und da würde ich jetzt beenden meinen Weg noch mal trotzdem.
00:31:18: Bei dem Zweiteren was du gerade erwähnt hast, da sträubt sich halt alles in mir.
00:31:22: Egal ob auch wenn man jetzt vermeintlich gerade in der Phase bin, wo ich mich ja nicht ohne Grundverzweibungen selbstständig gemacht habe, es ist so mein Weg erstmal Wobei ich den auch gerade schon wieder teilweise hinterfrag, aber da bin ich vielleicht auch trotzdem auf jeden Fall das zweite.
00:31:37: Also unangenehmer, ja jetzt nie wieder was zu ändern an meinem Weg.
00:31:41: Das wäre mir sehr unangeniere für mich.
00:31:44: Ich
00:31:44: weiß nicht ob das jetzt grad hilft, aber ich sag mal du hast ja gesagt es geht immer um eine Vision und Freiheit.
00:31:50: Und Freiheit bedeutet ja auch immer offen und offen hat's praktisch nicht.
00:31:55: Es ist ja mehr Risiko.
00:31:56: Freiheit ist mehr Risico.
00:31:57: also im Ende ist einfach das Schöne.
00:32:00: Ich glaube deswegen ist es auch normal, dass man dich immer hinterfragt, ob das richtig ist.
00:32:03: Weil nämlich alle anderen das meistens anders machen.
00:32:05: Das ist dann gar nicht so einfach, dass ich das so zu trenne.
00:32:07: Stimmt!
00:32:08: Hat spielt denn Freiheit für dich und in deinem Leben auch eine große Rolle?
00:32:12: Ähm ja, alles was ich tue will ich sehr viel Freiheit haben.
00:32:18: Und wenn ich nicht habe... ...ich wäre da unangenehm, wenn ich keine brauche einen gewissen Rahmen.
00:32:24: Natürlich den baue ich auch, ich liebe es ja auch Rahmen zu bauen für andere aber ich brauche auch meinen natürlich.
00:32:28: Aber in diesem Rahmen möchte ich viel Freiheit haben.
00:32:31: Aber das möchte ich auch anderen wiedergeben zum Beispiel wenn ich coache dann gebe ich denen sehr viel Freiheiten damit was übrigens manche gar nicht gut finden.
00:32:38: Spiele auch die wollen lieber so mach mir links rechts oben unten und dann kommt das.
00:32:42: Manchen brauchen halt auch die Struktur.
00:32:45: Ja
00:32:46: da erinnere ich mich gerade daran als wir haben uns glaube ich das erste mal kennengelernt bei diesem Students Meet Alumni-Event am Campus.
00:32:54: Und ich weiß nicht, ob du sogar dabei hattest aber du hast es... Du hast mit so einer Jungsgruppe geredet und da waren ganz viele Kumpels von mir dabei und dann bin ich irgendwann dazu gestoßen.
00:33:02: Ja ja?
00:33:03: Und irgendwie kamen wir auf das Buch Quiet Leadership von Carlo Ancelotti.
00:33:06: Ja richtig!
00:33:08: Ich hab's mir vor einer Woche bestellt und das ist heute bei mir eingetroffen.
00:33:11: Kurz bevor ich zu dir gegangen bin habe ich sie auf dem Briefkasten rausgeheult.
00:33:14: Und er ist ein Parallelbeispiel.
00:33:17: Carlo Ancilotti für dieses.
00:33:19: Ich gebe meinen Spiel an Freiheit, oder?
00:33:22: Auch.
00:33:23: Natürlich das ist ja auch... Also viele sagen ja, dass es schon fast relativ fair, aber es finde ich gar nicht, also das kommt oft an.
00:33:30: Also ich sage mal, es hat schon Grund warum Carlo Ancelotti sehr erfolgreich mit Reimer Dritt war.
00:33:36: Trotzdem gibt's viele Reimer-Dritt-Fans die jetzt am Ende veranstalten und nicht mehr viel halten weil es halt auch dann irgendwann zuviel Freiheiten waren, dann war es halt ganz schlimm.
00:33:44: Aber im Ende des Tages ist das natürlich ein sehr, sehr gutes Beispiel.
00:33:47: Ich habe schon einen engen Rahmen.
00:33:51: Also so frei bin ich nicht, aber Erfolgsrahmen der viel Freiheit integriert hat.
00:33:57: Das ist schon...
00:33:58: Na es!
00:33:59: Du bist ein... Ich zähle mal die nächste.
00:34:01: Stell dir vor du wehrst punkt-punkt-punkt was?
00:34:06: Ergänze eine Rolle plus Aktion und stell dir vor, du wehresst rolle xy aus punkt-punk-punkt.
00:34:13: die Aktion.
00:34:15: Beispiel steht unter, stell dir vor du wärst ein Rockstar.
00:34:17: Was würdest du auf der Bühne rufen?
00:34:19: Jetzt sucht kannst du mir die Frage überlegen was dem du möchtest du mir stellen möchtes.
00:34:23: Stell dir vor Du wärst einen Speaker für einen sehr großen Event.
00:34:28: Was würde es du der Menge zu rufen wollen?
00:34:31: Okay das ist jetzt Speaker heißt wirklich ich bin in Ihnen auch den Input gibt.
00:34:36: Kommt erst mal drauf an welches Thema man mich bucht weil jetzt erstmal
00:34:41: oder wir machen eine andere Frage.
00:34:42: Ich mache etwas anderes.
00:34:43: Stell Dir vor Du wärst irgendwie einer der bedeutsamsten Menschen, das kann jetzt ein Präsident von einem Land sein oder was auch immer.
00:34:50: Stell dir vor du wärst einer der bedeutendsten Menschen in der Welt und du hättest zwanzig Minuten Zeit zur ganzen Welt zu sprechen?
00:34:56: Was würdest du sagen beziehungsweise über welches Thema würdest you reden?
00:34:59: Ich würde letztlich lustigerweise etwas Ähnliches reden wie ich will über Mut reden, ich würde über Beziehung reden.
00:35:06: Ich würde über auch aber auch Erfolgsfaktoren die für eh ich kennengelernt habe reden Und so auch über Dankbarkeit würde ich viel reden tatsächlich.
00:35:17: Was?
00:35:18: Ich, also es...ich will ja darüber reden.
00:35:23: eine Sache und so hab das mal gelesen, ich weiß gar nicht mehr wo das war in diesem Buch.
00:35:28: Da hat drei Soebenen gehabt akzeptiert dich selbst wie du bist.
00:35:31: vertraue dein Mitmenschen und engagiere dich für deine Mitmensche!
00:35:35: Ich habe mittlerweile aber hinzugefügt, engagiere Dich für Deine Mitmenschanen.
00:35:38: die ist auch wertschätzt weil sonst bist Du mich selber ausgebrannt.
00:35:42: Das ist nämlich das nächste.
00:35:44: dann Das Glück für mich, viel mit Beziehungen tun hat im Privatleben.
00:35:53: Also wirklich Familie, Liebe, Freunde, Beruf oder auch in der Beziehung zu dir selbst.
00:35:58: du bist ja auch immer sehr sehr sehr viel zu ihr selbst und das ist für mich viel wichtiger als Geld zum Beispiel.
00:36:07: Dann auch Mut mache das was dir gut tut.
00:36:12: jetzt sind wir eigentlich nur bei deinem Thema.
00:36:14: mach nicht das andere vielleicht Vorschreiben zu tun, sondern mache das wo du dich am besten fühlst.
00:36:22: Wo du sagst da geht mein Weg hin sei mutig genau das zu tun wer du bist.
00:36:28: finde auch raus wer du bist und lass dir nicht von anderen vorschreiben wie du sein sollst.
00:36:38: auf der anderen Seite aber lasst die Menschen so sein wie sie sind und ändere sich nicht ab wenn es nicht wollen.
00:36:43: Das tut mir manchmal, glaube ich.
00:36:44: Es ist viel schwerer so als Coach aber...
00:36:46: Ja, glaub' ich!
00:36:47: Hat
00:36:47: so ein Spruch mit ihm alles in gleichwertig, aber nicht gleich.
00:36:50: Also es ist so einen Spruch dahinter und das hat lustigerweise die Franzi im letzten Mal gesagt, wie da war.
00:36:58: Finde ich auch richtig wieder gut zu, wie er ist.
00:37:01: Und es gibt für alles einen Weg wenn du es möchtest.
00:37:05: Trotzdem gibt's natürlich jeder hat unterschiedliche Herausforderungen, unterschiedliche Rahmenbedingungen.
00:37:12: führe ein Leben, dass du dir vorstellst das es für dich Glück ist nicht Erfolg erst mal Glück dann für dich Erfüllung.
00:37:21: Dann Erfolg und Erfolg ist nicht Geld sondern für dich erfolgreich ist.
00:37:26: Und schau aber auch dass es den Menschen um dir herum vielleicht besser geht Dass du auch was für sie tust.
00:37:33: Aber auch wichtig habe trotzdem hinter allen deine Grenzen dass du am Ende auch für dich einstehst, weil du bist derjenige, die ein Leben hat.
00:37:45: Das
00:37:46: war jetzt...
00:37:47: Da ist das schön gesagt!
00:37:47: Bisschen ausführlich aber wenn es mit mich schon spontan so fragst, ist das glaube ich die Antwort.
00:37:52: Aber geil, nice!
00:37:54: Wir haben eine sehr große Überschneidung glaube ich was unsere Themen angeht und was uns bewegt.
00:37:58: Glaube ich ja auch.
00:37:59: Ich würde noch hinzufügen, dass man viele Momente einfach erleben sollte und dankbar für sein, für diese Momente sein sollte.
00:38:10: Weil ich glaube davon zährt man viel.
00:38:13: Gut!
00:38:14: Ich habe eine ähnliche Frage.
00:38:15: Was würdest du eher tun?
00:38:21: Das würdest Du eher tun.
00:38:24: Wenn wir jetzt gestern ein Spiel hatten.
00:38:27: Und Mut... Du wirst eher eingewechselt werden ins Halbfinale.
00:38:33: Ich stand jetzt wie Du bist.
00:38:34: Aber Du werst jetzt eingewechselts für Kimmich.
00:38:38: Okay, das ist schon mutig?
00:38:40: Ja.
00:38:40: Geile Frage!
00:38:41: Oder aber du musst heute aus dem Stammt... Jetzt komme ich zum ähnlichen Thema Nähreder halten die weltweit auf Englisch übertragen wird.
00:38:53: Ah krass okay Aber ich kann sie auch Deutsch halten oder muss ihr auch auf Engel schalten?
00:38:57: Damit du kannst jetzt Deutsch dann sie wird über auf Engelsch widersitzen.
00:39:00: Das ist eine sehr geile Frage.
00:39:02: also Ich wollte gerade sagen ich glaube erstes wäre mutiger weil ich.. Also ich habe Aber ich bin natürlich weit entfernt von dem Niveau von Kimmich und würde Bayern vermutlich das Halbfinale damit kosten, wenn sie mich einwechseln würden.
00:39:18: Aber es wäre mutiger im Sinne von Out of Comfort Zone gehen.
00:39:21: Weil Reden halten oder vor Menschen sprechen mache ich öfters, damit habe ich kein Problem.
00:39:27: Ich bin noch dozent für Rhetorik unter anderem.
00:39:30: Es macht mir Spaß!
00:39:31: Das mache ich eh gerne Und wenn du mit dieser diese Chance bietest dann auch noch, aber nicht ohne Grund auch die Frage eben gestellt hast, würdest du zur Welt sagen?
00:39:39: Frage dich oft in meinen Coachings.
00:39:41: Benutze mit jungen Menschen, weil du so natürlich auch herausfindest was bewegt die Leute?
00:39:45: Ja deswegen erstes eingewechselt werden im Halbfinale für Kimmich wäre mehr Out of Comfort-Sohn für mich aber vermutlich und dann wären wir genau hier beim Hochmut Großmut.
00:39:56: Deswegen ich entscheide mich für Zweiteres.
00:39:59: Da habe ich glaube ich auch mal deutlich kann nicht mehr Impact haben als mit meiner Einwechslung.
00:40:03: Ich würde lieber heute die Rede die dann auf Englisch übersetzt wird.
00:40:07: Für die ganze Welt!
00:40:10: Aufmutig!
00:40:11: Ja, hoffe ich doch.
00:40:15: Erfinde Punkt, Punkt, Punkte.
00:40:16: Ganz der was erfunden werden soll.
00:40:18: Erfinder ein System.
00:40:22: also wir stellen uns mal vor es gibt jetzt... Es wird irgendwo ein komplett neues Land auf dieser Welt oder eine Insel whatever liegt irgendwie frei und da heißt ZZL dann dürfen jetzt für das einem Millionen Menschen irgendwie hinziehen Und du bist dafür verantwortlich, dieses System zu erfinden in diesen Rahmen.
00:40:39: Wir haben eben schon im Rahmen gesprochen, indem Menschen da leben sollen.
00:40:42: Das muss eigentlich die Architektur für den Rahmen bauen?
00:40:46: Ja genau.
00:40:48: Erfinder diesen Rahmen!
00:40:50: Ich sage jetzt mal... Es wäre gar nicht so neu
00:40:54: wie jetzt alles.
00:40:57: Bei manches gibt es auch immer viel das schlecht läuft aber am Ende des Tages ist jetzt wo wir jetzt hier leben läuft doch schon viel gut.
00:41:03: Muss man einfach
00:41:04: nur so sagen.
00:41:06: Was ich auf jeden Fall auch einfüllen würde wäre Demokratie.
00:41:09: Das wird das Erste, dass man einfach einen gemeinsamen Nenner hinbekommt und das ist glaube ich das mitwichtigste.
00:41:18: Und aber es ist auch so was wie Geld müsste man trotzdem einführen.
00:41:27: Auf das alles ist gleich und so im Ende gibt es doch wieder einen, der sich alles reinschaffelt.
00:41:30: Und deswegen auch schwierig.
00:41:33: Also es muss schon irgendwie mit Wertschöpfung zu tun haben.
00:41:35: Am Ende ist es für mich nicht schlecht aber jeder sollte in diesem Land wirklich das machen können was er möchte.
00:41:44: Und es gibt ein Gesetz, sag ich einfach nur ein Gesetz Es ist Pflicht dass du deine Mitmenschen hilfst und sie nicht fertig machst.
00:41:58: Was meine ich damit?
00:42:01: Jede Idee, die man hat ist erst mal eine gute Idee und keine beschissene Idee.
00:42:07: Und jeder andere soll eher helfen.
00:42:09: Du musst mindestens einer weiteren Person bei ihrer Idee helfen.
00:42:14: Dafür muss halt auch irgendjemand anderes dir helfen... ...und dass wir an sich gemeinsam besser werden wollen und nicht uns sagen wie es sind alle Scheiße!
00:42:24: Das ist glaube ich so die dann würde auch wachstum entstehen weil einfach viel neues entsteht und das wird sich selber rausfiltern was auch wirklich dann gut und nicht so gut läuft Aber es ist halt nicht erst mal.
00:42:35: Es ist nicht schon tot bevor es eigentlich los ging.
00:42:38: Ich verstehe.
00:42:39: Das ist glaub ich so, das
00:42:40: ist hier.
00:42:41: Ich würde hinziehen.
00:42:44: Gut!
00:42:45: Machen wir noch jeder eine?
00:42:46: Ja
00:42:46: gerne
00:42:47: Wenn dein buch...ich erinnere es jetzt ein bisschen um wenn dein Buch Das Guinness-Buch der Rekorde wäre.
00:42:56: Also wenn dein Leben das, das Guinness Buch der Rektor wäre... Was wäre deine größte Mut-Tart?
00:43:07: Okay, ganz immer wieder beim Mut.
00:43:09: Ich glaub schon was
00:43:10: im Kopf.
00:43:10: Ich hab mir nur kurz überlegt ob es vielleicht noch etwas anderes gibt.
00:43:14: Ich habe zwei Sachen im Kopf aber ich entscheide mich für eines.
00:43:18: Näher an der Vergangenheit liegt.
00:43:22: Das sind meine zwei besten Freunde und ich im Januar zum IPC für einen Wochenende gegangen.
00:43:28: Und dann haben wir um das Wochenende generell so ein bisschen im Rahmen der persönlichen Weiterentwicklungen und auch so den Sinn und der Verbindung, der Freundschaft genutzt aber auch... Wir haben für jeden ein Projekt für das Jahr zu Vierundzwanzig festgelegt!
00:43:40: Mein Projekt war dass ich gesagt habe Ich möchte einmal durch Deutschland joggen Laufe unheimlich gerne und hatte mir dann vorgenommen tausend Kilometer knapp von Flensburg nach München einmal zu laufen und das ganze in zehn Tagen.
00:43:53: Das kann man tausend durch zehn teilen, hundert Kilometer pro Tag.
00:43:56: Jeder der irgendwie schon mal zehn Kilometer oder zwanzig oder einen Marathon gelaufen weiß das es unmenschlich ist eigentlich.
00:44:00: Es sind dann zweieinhalb Marathons pro Tag gewesen.
00:44:03: Es ist jeden Tag auf zehn Tage und darauf dieses Projekt habe ich acht Monate trainiert und bin dann im dritten neunten.
00:44:12: zu vierundzwanzig bin ich nach Flensburg hochgefahren mit dem Zug und am vierten neun morgens losgelaufen.
00:44:18: Und ich habe dieses ganze Projekt nicht krass intensiv, aber schon immer wieder auch über Social Media geteilt.
00:44:24: Bisschen LinkedIn, primär Instagram und... Ich erzähle es nicht alles, ich nehme es mal vorweg, ich hab's nicht geschafft.
00:44:31: Ich hab dann was anderes geschafft, ich bin in sieben Marathons in acht Tagen gelaufen Aber diese tausend Kilometer die ich machen wollte das habe ich nicht geschafft.
00:44:38: da bin ich direkt am ersten Tag gescheitert.
00:44:40: und jetzt kommt auch mein Mutmoment.
00:44:43: Nicht dieses Projekt an sich, wo ich auch schon wieder sagen könnte.
00:44:47: Da war ich bestimmt auch schon im Hochmut und Großmut und in der Eigenüberschätzung unterwegs.
00:44:52: Definitiv so einer meiner großen Learnings, dass ich mich überschätzt habe und die Sache unterschätzte.
00:44:56: Meine Vorbereitung einfach nicht gut genug war.
00:44:59: Und viele haben gesagt allein das Projekt an sie ist mutig.
00:45:02: Was aber glaube ich der größte Mutmoment war in der Rückschau für mich selbst, aber auch in dem Feedback was ich auf Social Media bekommen hab, als ich nach dem ersten Tag direkt abends meinen Statement aufgenommen hab für Instagram und auf und ehrlich zugegeben habe, dass das alles nicht so hingehauen hat.
00:45:17: Und ich gescheitert bin und es nicht geschafft habe, was ich da schaffen wollte.
00:45:22: Es war krass weil wir haben Menschen geschrieben... Ich bin zwölfmal in Deutschland umgezogen bis heute.
00:45:30: Ich war auf fünf verschiedenen Schulen.
00:45:31: Den kenne ich viele Menschen noch aus anderen Bundesländern von früher also kennen.
00:45:35: In denen hab' ich aber zehn, fünfzehn Jahre keinen Kontakt mehr gehabt.
00:45:38: Die haben ja auf einmal auf Instagram geschrieben und haben gesagt sie haben die ganzen acht Monate verfolgt dieses und finden krass, dass ich wie oft nicht jetzt damit umgehe.
00:45:44: Dass ich gesagt habe Ich bin gescheitert!
00:45:46: Ich hab' nicht geschafft Weil ich jetzt ja auch unterm Teppich gern können sozusagen Und ich glaube da würde ich mich für entscheiden, dass sich das gemacht habe.
00:45:57: Ja weil ich im Nachgang auch viel gemerkt habe Das manchen Menschen irgendwie sogar mehr gegeben hat Dass ich diesen Moment des Scheiterns zugegeben habe Als wenn ich es vielleichte sogar geschafft hätte.
00:46:12: Was war's ich mein?
00:46:13: Ja,
00:46:14: ich glaube auch einfach dass das jetzt auf dem Paradoxus klingt aber dass es sogar mehr Mut gibt.
00:46:19: Dass man eher beginnt weil es nicht so schlimm ist wenn man es nicht schafft.
00:46:23: und auf der anderen Seite finde ich es komme wieder zu deinem Ding.
00:46:25: Ich glaub da ist richtig unangenehm wenn du acht Monate trainierst Und dann das zu sagen ich habe mich geschafft.
00:46:30: da kommen wir genau auf diesen Kippmoment.
00:46:32: Jo schon
00:46:33: Aber das ist ja mutig und ich finde ich glaube das ist auch übrigens eine der Gründe warum ich diesem Podcast liebe.
00:46:38: Das ist nämlich Deswegen auch uns kriptet.
00:46:40: Es ist sehr ehrlich, es ist sehr spontan und das ist ja unfassbar ehrlich wenn du sagst ich hab's nicht hinbekommen.
00:46:46: Wenn du dann trotzdem nur sieben Marathon sind acht Tage neustest noch mal eine ganz andere Nummer?
00:46:49: Ich glaube das geschaffen nicht so viele.
00:46:51: aber ich glaub dieser Moment zu sagen ich habe es nicht geschafft Leute!
00:46:54: Ist sehr mutig weil das ja eigentlich dein Ziel wo du so lange hinarbeitest einfach da nicht geschafft hast.
00:47:00: Aber der Schritt wie du schon sagst ist einfach cool Weil... ist wirklich dann wie du auch sagst glaube ich einfach mehr Leute inspiriert Paradoxerweise.
00:47:11: Ich finde es nämlich, dass du da was drehst.
00:47:14: Das ist ein großes Ziel!
00:47:16: Er hat's gemacht und vielleicht nicht hinbekommen.
00:47:20: Aber er hat das gemacht... Du hast ja dann auch trotzdem raus gelaufen?
00:47:24: Ja.
00:47:25: Es ist aber auch nicht so schlimm wenn man es mal nicht hinbekommt.
00:47:29: Und vor allem, das ist glaube ich das Mutigste eigentlich.
00:47:33: Du bist für dich selber einfach eingestanden Du hast es nicht kaputt gemacht irgendwas und du hast einfach nur, das ist glaube ich auch einer der größten Mutmomente zu sagen.
00:47:42: Ich stehe einfach nur für mich selbst ein.
00:47:43: Und deswegen finde ich das eine sehr schöne Moment.
00:47:46: Danke dir, dass du den geteilt
00:47:47: hast!
00:47:47: Ja danke dir, danke dir auch für deine Worte.
00:47:50: Interessant ist immer so in der Rückschau auch... Ich habe das jetzt zwar erzählt weil das so einer der Dinge war die mir eingefallen ist aber Für mich selbst fühlt sich's gar nicht rückblickend und glaubt in dem moment so krass mutig an.
00:48:02: Aber ich weiß halt auch, dass Gespräche natürlich auch durch andere Menschen wie dies empfunden haben.
00:48:07: Und deswegen habe ich jetzt diesen Moment erzählt.
00:48:09: Es ist auch immer ein bisschen komisch, das sich selber so zu erzählen und sich selbst in den Mittelpunkten zu stellen.
00:48:16: was war der Mutig zum Moment deines Lebens?
00:48:18: Das ist das Interessante für mich selbst und das kennst du vielleicht selber.
00:48:21: Ich fühlte es noch nicht mal so krass mutig an aber ja vermutlich war's das.
00:48:25: Ja doch!
00:48:26: Was würdest Du tun?
00:48:27: wenden woher schweilt?
00:48:29: Was würdest du tun, wenn du alles... Wenn du morgen einfach alles verlieren würdest?
00:48:40: Was du besitzt.
00:48:43: Also ...
00:48:43: Material.
00:48:44: Material
00:48:45: ja!
00:48:46: Dein Job als Basketball-Kurz, dein Geld, diesen Podcast, diese deine Wohnung Alles wäre weg.
00:48:52: Ich hab mir gerade auch in Zufügge die Menschen, die dir nachschreiben.
00:48:56: Nee, die lassen wir mal gehen.
00:48:57: Wir gehen wirklich nur aufs Material.
00:48:58: Es wär alles weg.
00:48:59: Du hast quasi den Anführungszeichen nur deinen Das jähriges Wissen, dein Werdegang so.
00:49:03: Aber alles an materiellen Besitztümern ist weg.
00:49:07: Sehr
00:49:07: spannend und ich finde es wichtig, dass du den Unterschied gemacht hast mit Menschen.
00:49:09: ja nicht weil das ist zwei verschiedene
00:49:11: Welten.
00:49:13: nochmal ich glaube ich bin auch jetzt zum Beispiel hier wo du jetzt hier bist.
00:49:17: mir gefällt dir sehr gut wenn alles weg wäre.
00:49:19: natürlich wär das hart.
00:49:20: erstmal brauchen wir nichts zu reden es auch immer Ja am Ende ist natürlich trotzdem hart.
00:49:24: aber wenn du auch alle menschen hast die eigentlich nahe standen und die nicht abhauen sondern die sind immer noch da dann Wie hat das meine Oma erst so schön gesagt, dann bist du reich.
00:49:35: Dann bist du extrem reich wenn du nämlich Menschen hast die dich lieben oder der nahestehen, die gerne mit dir Zeit verbringen.
00:49:43: und ich glaube auch dass man dann Wenn wir die Menschen haben die würden mir auch helfen und unterstützen.
00:49:49: Und trotzdem ist ja so Dass du auch ein bisschen was im Kopf hast.
00:49:52: also man kann es ja auch wieder aufbauen.
00:49:55: Trotzdem wäre das erstmal ganz ehrlich unfassbar auch schlimm.
00:49:59: Das ist einfach so weil du auch Ja, das erschüttert einen ja auch komplett.
00:50:02: Auch wenn es material ist und so... Das ist an sich gar nicht wichtig Aber natürlich ist es eine Routine Es bist ja auch... Nee, das ist falsch, du bist nicht... aber es gehört zu dir irgendwo dazu.
00:50:14: Aber das ist ja wichtig!
00:50:15: Du bist es nicht!
00:50:16: Das was du hast Bist du nicht!
00:50:18: Sondern
00:50:19: du bist etwas ganz anderes Und du kannst die materiellen Güte der wieder zurückholen.
00:50:23: Wenn du nämlich du was du bist Was du kannst, was für die Gesellschaft tun kannst Kannst du immer noch tun weil es Materielle kannst du wieder beschaffen.
00:50:34: Deswegen, also mir ging's erst mal sehr strotzen wir schlecht und ich würde aber glaube ich relativ irgendwann das würde wahrscheinlich dauern.
00:50:42: Aber für mich einsehen dass sich glücklich sein kann oder dankbar sein kann Dass es eben so rum ist, dass nicht alle Menschen wegfallen sondern dass es nur das Material wegfällt Weil andersrum bist du viel ärmer Du bist viel ärmere als alles, weil dann fühlt dich einsam Jetzt mal blöds gefragt, dass kein Mensch mehr da irgendwo mit dir nahesteht.
00:51:03: Dann ist halt auch die Frage also dann ist das Leben schon auch hart.
00:51:06: Natürlich du sollst ja auch für dich selber und es heißt ja um mal zu gehen auf eine Insel und dann so allein überleben können.
00:51:12: Mach das erst einmal!
00:51:15: Und ich glaube, dass es viel reicher mit den Leuten darum.
00:51:20: Das heisst bis wir abhängig sind aber ich finde gar nicht so abhängisch bist weil man Beziehungen hinbekommt.
00:51:25: Das ist mir gegen das schlecht, aber ich werde trotzdem immer dankbar dass es so rum ist und dass sich die Menschen, die mir naheliegen noch bei mir habe.
00:51:35: Ich merke es einfach wo ich wieder vor bin mit diesen Beziehungen.
00:51:38: Glück hat viel mit Beziehung zu tun.
00:51:41: Ja.
00:51:42: Die erst was du im Kopf hast sind Momente mehr Menschen meistens und nicht Dinge oder irgendwas Materiales.
00:51:51: Danke für die Frage!
00:51:52: Gerne.
00:51:53: Aber was würdest du tun?
00:51:59: Du hast ehrlicherweise auch schon gesagt, dir wird es schlecht gehen in der langen Zeit.
00:52:02: Und dann fand ich auch schön, dass du sagst, irgendwann würdest vielleicht auch dir schaffen diese Perspektive.
00:52:06: Ich glaube ja auch ganz wichtig im Leben immer irgendwie die Perspektiven zu wählen.
00:52:10: Dass dir das eine verloren gegangen ist aber nicht das andere.
00:52:13: Was würdest du denn tun und wie würdest ihr wieder
00:52:18: ausleben?
00:52:20: Wenn du für ein Material brauchst zu Geld, das heißt wie kann ich Geld beschaffen?
00:52:23: Entweder über Job oder über Selbstständigkeit.
00:52:29: Ich wüsste auch über Selbstverständlichkeit gehen und meistens ist es so wenn du nichts hast gießt du mehr all in.
00:52:38: Ja na
00:52:39: bedeutet dann auch wenn Du mehr all-in gehst ist die Erfolgswahrscheinlichkeit einfach noch einen Tick höher weil das risikotisch höher ist.
00:52:46: Das heisst aber der Traker noch höher werden.
00:52:48: Aber da Du halt Material eigentlich nix zu verlieren hast Gehst du viel mehr All-in, das heißt ich würde viel mehr all in gehen.
00:52:53: Ich würde trotzdem wahrscheinlich bei denen aber in der Zeit halt einfach bei Leuten wohnen, bei meinen Eltern und wahrscheinlich auch mit meiner Freundin irgendwo anders.
00:53:00: Das ist schon auch klar.
00:53:02: Aber ich würde einfach mehr all-in gehen.
00:53:04: Aufspannender Kenntnis dann?
00:53:05: Vielleicht für manche Menschen die extrem viel Bematerielles und Besitztümer angehäuft haben dass sie sich mal bewusst machen hey vielleicht bremst mich das auch irgendwo aus.
00:53:20: Das ist dann, ich würde gleich nachholen gehen.
00:53:21: Dass es sich nicht zurückbekommen ist aber dass ich halt wieder den Rahmen hab wo's mir einfach auch
00:53:25: Material gut geht.
00:53:27: Super!
00:53:27: Spannend.
00:53:28: Spannende Fragen du.
00:53:29: Ich habe jetzt noch eine letzte an dich lieber Tom.
00:53:31: Gerne.
00:53:31: Ähm... Also erst mal hatten wir, ich fand dieses Thema Mut.
00:53:36: das ist etwas ganz anderes, das fängt schön.
00:53:38: Wenn ihr jetzt denen die hier draußen zuhören oder sehen einen Tipp geben müsstet wie sie ihre Begeisterung finden würden was würdest du ihnen sagen?
00:53:49: Also es hat für mich mit Mit zwei Bausteinen zu tun, die beiden Bausteine sind viel Selbstreflektion und dann aber unbedingt in die Umsetzung ist machen gehen.
00:54:01: Weil das habe ich auch mit Anfang an Mitte zwanzig herausgefallen du kannst unheimlich viel selbst reflektieren und dir viel ausschreiben und viel lesen und dir viele Gedanken und viel wissen und alles.
00:54:12: Aber wenn du es nicht wirklich selber fährst, wenn du's nicht machst Dann wirst Du es nicht finden.
00:54:18: da bin ich fest von überzeugt.
00:54:20: Und ich denke in diesem Sinne der Selbstreflexion und das Machens, denk' ich ganz viel in unseren drei Zeitperspektiven der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.
00:54:31: Dass du einfach mal beginnst deine Vergangen- heit anzuschauen und damit die Selbstreflektion beginnt?
00:54:40: Was hat mir Spaß und Freude bereits als Kind gebracht was ist vielleicht auch ein Schmerz, der immer noch tief in mir sitzt?
00:54:48: Das macht mich wütend weil Schmerz oder irgendein Problem lösen zu wollen kann.
00:54:53: Auch ganz viel Energie am Anfang wecken und vielleicht bei Begeisterung irgendwo dann für ein Thema entfachen, also reflektiere deine Vergangenheit.
00:55:03: Setze dich mit dir und deiner Gegenwart.
00:55:05: wer bin ich auseinander?
00:55:07: Und mache und reflektierere auch für deine Zukunft.
00:55:11: was hast du... Was willst Du vom Leben?
00:55:13: was?
00:55:14: nicht nur wer bin Ich zu fragen sondern vielleicht auch Wer will ich gewesen sein.
00:55:18: Es geht so ein bisschen auf dieses Ding, was ich am Anfang meinte mit.
00:55:21: Was willst du?
00:55:22: Was jemand auf deiner Beerdigung über dich mal sagt zurück?
00:55:25: Wer will ich gewesen sein?
00:55:26: Also diese Dreizeitperspektive an der Reflexion flüssig durchzuspielen und dann in die Gegenwart zu nutzen im Sinne von machen ausprobieren verschiedene Dinge vielleicht nicht immer gleich den ersten Weg dem man mal eingeschlagen hat irgendwie dann auch gnadenlos durchziehen wenn es passt und er dich begeistert go for it aber vielleicht auch wieder den Mut haben etwas anderes zu machen ja und eben in diesen einfach in diesen Dreizeitperspektiven zu reflektieren, umzusetzen und dadurch findest du viel Orientierung und Entwicklung.
00:55:55: Und findest irgendwann, da bin ich ganz stark von überzeugt heraus was dich begeistert und was dein Thema sein könnte.
00:56:02: Mega Antworten!
00:56:03: Ich würde hinzufügen wie es zu dir passt.
00:56:06: Sei mutig nur zu diesem Kippenmoment auch wenn's unangenehm ist komm ins Tun und dann kommt die Freiheit vielleicht das Gefühl wo wir jetzt bei dir eigentlich wahnsinnut
00:56:13: sind.
00:56:14: Tom vielen Dank für den Gespräch.
00:56:16: Möchtest du am Ende noch was hinzufügen, was in der Zunge brennt?
00:56:22: Die Abschlussfrage war eigentlich so schön.
00:56:24: Dass das maximal das noch gewesen ist, wenn man auf der Zange brennen würde.
00:56:29: Ich würd dir gerne noch eine Abschlussfrage stellen.
00:56:34: Was begeistert dich denn und was denkst du... Gibt es vielleicht sogar zwei Fragen?
00:56:44: also was begeisterts dich plus All das was du machst, Basketball Coach, Podcast und darüber hinaus?
00:56:50: hast du da einen gemeinsamen Nenner für dich gefunden.
00:56:54: Also vielleicht ist es eben genau das was dich dann vielleicht auch begeistert?
00:56:58: Gibt es so ein Nenne eine Überschrift wie würde der Titel deines Buches dass sich dein Leben nennt?
00:57:05: Super
00:57:05: weil ich damit ganz viel umdenken bin.
00:57:08: Ich kann dir die ganz einfache Antwort
00:57:10: geben
00:57:11: Begeissene Momente erschaffen Das ist tatsächlich sehr schnell Ähm... Ich hab's nämlich auch, oder Erlebnisse, Momente und Erlebnisse erschaffen.
00:57:21: Auch im Basketball.
00:57:23: Das zieht sich überall.
00:57:24: Basketball hat sehr wenig bei mir mit dem Erfolg zu tun, mit den Zahlen.
00:57:29: Es hat mehr damit zu tun.
00:57:31: Mein Hauptding war nicht jemand, deswegen habe ich immer Herren trainiert.
00:57:33: Und doch ... ich hab mich relativ schnell weg von der Jugend.
00:57:36: Also nur aus dem Ziel, weil bei Herren mehr Leute zuschauen, denen ich dann einen Moment er schaffen kann!
00:57:42: Also
00:57:42: mein Ziel war einmal als Basketballcoach Ich möchte eine Spielweise entwickeln, wo es Freude macht dabei zu sein und zuzuschauen.
00:57:50: Das ist ja eine Perspektive, das praktisch schon kann ich dir auch ein bisschen zu hinterlegen.
00:57:54: Ich möchte dass du immer eine gute Verbindung zum Produkt hast, dass du's erlebt hast.
00:57:58: Und auf der anderen Seite möchte ich aber, dass die Spieler was sich manchmal besser, manchmal weniger gut hinbekommen habe, Freude haben dem was sie tun, dass sie selber auch das Erlebnis haben diese Freude dieses einfach dieses genießen können.
00:58:10: Das sind ganz gutes Beispiel.
00:58:11: jetzt wir haben es geschafft für zwei den Team dem Anfang, dass ich nicht so wirklich über sie gefreut habe.
00:58:16: Einfach jetzt sich über Sie gefreuen was was simpel ist aber das ja auch wenn das viel nicht so gut funktioniert.
00:58:22: Aber das ist etwas wo ich sage Das finde ich cool und es geht überall so.
00:58:27: also Ich liebe Kreativität, aber ich möchte die nutzen um Momente zu erschaffen Die begeistert sind Begeisterte sind die verbinden Und am Ende möchte ich Freude erschaffen.
00:58:37: Das ist überall so.
00:58:38: egal was ich tue, der ist auch im Podcast jetzt So auch wieder.
00:58:40: wir haben zusammen diesen Moment Und ich möchte auch jetzt haben, wie die Verbindung und dass vielleicht auch jemand draußen dann daraus wieder was mitnehmen kann für sich selbst.
00:58:50: Aber es ist dieser Nenner dieses begeisterte Momente erschaffen, die verbinden und Freude klären.
00:58:59: Das ist das.
00:59:00: Deswegen geil!
00:59:01: Es ist relativ einfach und das Schöne auch... Ich hatte sehr eng im Basketball.
00:59:06: Ich habe jetzt Breite gemacht, dadurch kommen auch andere denen.
00:59:09: aber dadurch ist irgendwie bei mir auch diese Grundorientierung sehr schön vorhanden, weil dieser Nenner auch breit gefärgert werden kann.
00:59:19: Aber trotzdem meine Hauptbegeisterung eigentlich immer mit inner hat und es ist bei mir mal ein Lachen, das ist bei meinen Qualitäten immer freudig, ich merke auch im kompletten Fokus.
00:59:28: Aber ja, dass ist eigentlich die Antwort.
00:59:31: Extrem geile Antwort!
00:59:32: Und total roter Faden wird dann halt.
00:59:34: deswegen auch deine Einstiegsfrage was begeistert mich?
00:59:39: Ich finde es unheimlich schön, wenn Menschen so eine Überschrift, so eine Richtung im Leben haben.
00:59:44: Wo all das oder fast all das was sie tun auf eine Sache zurückgeht.
00:59:49: Deswegen da kann ich dich nur zu der Glück
00:59:52: wünschen.
00:59:53: Dankeschön!
00:59:53: Ich glaube du hast aber auch
00:59:56: Ja
00:59:57: und dementsprechend Tom sag jetzt vielen dank für dieses Gespräch.
01:00:01: Ich danke dir für die Einladung.
01:00:03: Vielen Dank Max
01:00:04: Und dementsprechend war das die heutige Folge.
01:00:07: vieles nex Bis zum nächsten Mal.
01:00:09: Ciao!
01:00:11: Macht's gut, ciao ciao.
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